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Kronebau - Wintercircus - Archiv - Taufe im Circus
EINE CIRCUSREIFE TAUFE
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
spendete höchstpersönlich das Sakrament der Taufe an Circusspróß René Casselly.

Wiedersehen nach acht Jahren während der
Februar-Premiere 2008: Landesbischof Friedrich
und Ex-Täufling René Casselly.
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Circusmanegen sind Orte der
Erinnerung. Zugleich aber auch
Spiegel ihrer Zeit. Und so werfen
die Artisten in jeder Performance
einen Blick zurück, ohne dabei
die Gegenwart aus den Augen
zu verlieren.
Zeitlose Manegenmomente aber
sind auch die festlichen Gottes-
dienste im Circusrund, z.B. Taufen,
Kommunionen, Konfirmationen,
Hochzeiten oder Trauerfeiern.
Der Glaube an Gott ist im Circus
besonders stark ausgeprägt,
vielleicht weil man sich hier der
täglichen Gefahr für Leib und Leben
auf dem Hochseil, der Motorradkugel
oder im Löwenkäfig bewußter ist als
anderswo. Bewußt leben heißt hier
veranwortlich leben.
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Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen.
Für den dreijährigen René Casselly, Sohn von René und Alexia Casselly,
war der 27.Februar 2000 der bisher größte Tag in seinem jungen Leben.

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Im Rahmen eines Taufgottesdienstes wurde er im Kreise seiner Familie mit Wasser und
Licht in der evangelischen Kirchengemeinde willkommen geheißen. Der Landesbischof
der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern Herr Dr. Johannes Friedrich leitete den
Taufgottesdienst höchstpersönlich.
Und das in außergewöhlichem Ambiente mit außergewöhnlichen "Paten".
Kam doch der kleine Täufling standesgemäß per Elefant in die Manege
und kletterte zu Beginn des Gottesdienstes aus seiner kleinen Tragetonne.
Dreimal wurde ihm Wasser über den Kopf gegossen.
Dazu sprach der Landesbischof die Worte: "Ich taufe dich im
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Anschließend
erhielt er von seinen Paten eine geweihte Taufkerze und sprach das Glaubensbekenntnis.
Landesbischof Friedrich aber hielt mit Elefantenbulle "Mambo" die wohl
ungewöhnlichste Predigt seines Lebens, in dem er vier Kinder gleichnishaft
den Dickhäuter beschreiben ließ: Durch Sehen, Fühlen, Riechen und Hören.
Und jedes der vier
Kinder beschrieb
den Elefanten anders,
keiner erfaßte die
Ganzheit seines
Wesens - so wie man
auch den Glauben nur
in seiner Gesamtheit
erfassen kann.
Das Ganze ist eben
mehr als die Summe
seiner Teile.
Ein Gesamtkunstwerk,
das noch lange in der
Seele nachklingen möge.
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Der Gottesdienst
war öffentlich.
Eingeladen dazu waren
alle Menschen guten Willen
und christlichen Glaubens
- mehrere Hundert folgten
der Einladung in den Circus
Krone gerne und gaben
der Taufzeremonie
ein festliches Gepräge.
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Wiedersehen macht Freude:
Während der Februar-
Premiere 2008 fand ein
Zusammentreffen der "täuflichen"
Art am Rande der Manege statt.
Landesbischof Dr. Johannes
Friedrich begrüßte den
inzwischen 11jährigen
René Casselly und dessen
Vater vor der Vorstellung.
Wetten, daß er den
spannenden Darbietungen
der Familie Casselly
besonders aufmerksam
zuschaute ? Applaus spendete
er ihnen jedenfalls am meisten.
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Copyright der Fotos:
Krone-Archiv und Dr.Susanne Matzenau (Circus Krone)
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